Year: 2017

Warum es mir wichtig ist zu bloggen

Hallo,

heute möchte ich euch (ich spreche euch sonst mit Sie an, aber weil es heute etwas persönlicher wird, bleibe ich einfach beim ungezwungenen Du) ein wenig darüber schreiben, warum es mir wichtig ist, zu bloggen. Auf dieses Thema bin ich durch die Aktion Fotografie-Blogbühne von Michael Omori Kirchner gekommen. Es geht darum, ein paar Fragen zu beantworten und sich auf einer "Blogbühne" zu präsentieren - unter anderem eben auch die Frage nach dem "Warum". Also dann legen wir mal los.

Wer bin ich?

Ich bin Björn Vilcens und Fotograf aus Waghäusel. Das liegt zwischen Mannheim und Karlsruhe. Ich betreibe meine Fotografie im Nebengewerbe seit ca. 3 Jahren und bin kontinuierlich dabei zu wachsen und größere Projekt zu stemmen. Dabei kommt mir mein Background als Projektmanager entgegen.

Mir ist es auch wichtig, anderen Leuten die Fotografie näher zu bringen. Jeder kann heutzutage eine Kamera bei einem beliebigen Discounter kaufen und drauflos knipsen. Aber meistens fehlen die Basics. Licht und Komposition, Verständnis für die Arbeit mit Blende, Belichtungszeit und Iso... Hier biete ich gerade für Einsteiger Kurse an, um diese bei den ersten Schritten auf dem Weg zum bewussten Fotografieren zu begleiten.

Was fotografiere ich überwiegend?

Fotografisch betrachtet habe ich mich zu 99% der Fotografie von Menschen verschrieben. Dabei sind es hauptsächlich Portraits: im Studio, onlocation oder outdoor sowie Event- bzw. Reportage-Fotografie. Meine Zielgruppe sind überwiegend Unternehmen im Bereich der Werbung, Industrie und Consulting. Für diese dokumentiere ich Firmenevents, erstelle Businessportraits oder Fotos für Kataloge, Flyer und Homepages. Portraits von interessanten Privatpersonen setze ich aber auch gerne um.
Dabei versuche ich, meine Fotografie möglichst natürlich zu halten. Photoshop setze ich dort ein, wo es notwendig ist, um Kundenanforderungen zu erfüllen. Ansonsten bin ich der Meinung, dass ein gutes Foto im Kopf des Fotografen entsteht. Dann findet es über Licht und Kommunikation mit dem Model einen Weg, um auf Sensor bzw. Film gebannt zu werden. Mit moderner Technik kann ich vieles in der Postproduction verändern. Was ich aber nicht in Photoshop umsetzen kann, sind Emotionen, das Feuer in den Augen.

Warum blogge ich?

Für mich ist der Blog eine Möglichkeit, meinen potentiellen Kunden zu zeigen, wie ich arbeite und welchen fotografischen Stil ich vertrete. Darüber hinaus möchte ich Tipps geben, die es meinen Kunden ermöglicht, selbst die Anforderungen an Fotos zu definieren. Den meisten Unternehmen ist es nicht bewusst, welche Entscheidungen man vor dem eigentlichen Fotografieren gemeinsam treffen muss (wo soll das Foto verwendet werden; Print o. Online; Quer oder Hochformat, Ablauf des Shoots, ...).

Welche drei Beiträge haben mich die letzten Monate inspiriert?

Das ist eine schwierige Frage. Ich lese viele Blogs und bilde mir daraus quasi eine Essenz. Aber ich muss mich jetzt auf drei Beiträge festlegen. Deswegen hier Nummer 1

https://psychologyforphotographers.com/get-people-actually-read-website-filmmaking-trick

<-- Diese Seite kann ich sehr empfehlen was Marketing betrifft. Viele Tipps, die sich sehr leicht umsetzen und integrieren lassen.

http://www.meinfilmlab.de/selected-works-maerz-2017/

<-- ich liebe die Selected Works von meinfilmlab. Freie Projekte fotografiere ich häufig Analog und Meinfilmlab ist mein Lab der Wahl was Entwicklung und Scan betrifft. Jeden Monat veröffentlicht das Team eine Auswahl von Fotos, die sie entwickelt haben. Es sind tolle Fotografen dabei.

http://www.falkfrassa.com/

<-- Das dritte ist kein Blog, sondern ein Podcast. Ein noch sehr junger zwar, aber ich mag ihn. Falk ist unglaublich authentisch in seiner Art und ich mag es einfach, ihm zu zu hören. Er trifft mit seinen Beiträgen meinen Nerv für Fotografie.

Welches fotografische Projekt möchte ich in den nächsten 12 Monaten umsetzen?

Privat bin ich mit dem Thema der Inklusion beschäftigt. Ich habe eine Tochter mit Downsyndrom und gerade der Blick in die Zukunft ist für mich kein einfaches Thema. Insbesondere die Integration in den ersten Arbeitsmarkt ist zwar noch weit in der Zukunft, aber ich möchte eine Art Bestandsaufnahme machen, was heute schon möglich ist. Es soll eine Fotoreportage entstehen, welche Unternehmen zeigt, die Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt integrieren.

Werbefotografie Sporteditorial in Heidelberg mit Julia Laufen Sportswear Runner Runnerswear Woman Fotografie


Business-Portraits in Heidelberg für Io-Consultants – wie viel Platz braucht man für ein mobiles Studio?

Businessportraits in Heidelberg für Io-Consultants

In 2016 durfte ich Businessportraits in Heidelberg für das Beratungsunternehmen Io-Consultants GmbH machen. Für die neue Homepage war es mein Auftrag, verschiedene Personen in Schlüsselfunktionen (Geschäftsführung, Partner, Vertrieb, Marketing, …) in einem einheitlich Stil zu fotografieren.

Die Story

Ich habe ca. 25 Personen portraitiert. Dabei stand ein einheitlicher Bildaufbau und -look gepaart mit einer guten Integrierbarkeit in das Webseitenlayout im Vordergrund.

Mit meinem Team, bestehend aus einer Assistentin und einer Visagistin, war ich zwei Vormittage vor Ort. Dafür wurde ein Besprechungsraum zu einem mobilen Studio umfunktioniert.

Im Vorfeld gab es intensive Abstimmungen bezüglich Lichtsetup, Bildaufbau, gewünschter Wirkung der Fotos, Kleidung, etc. Diese Abstimmungen sind sehr wichtig, denn nur so lassen sich die Kriterien an den fertigen Fotos wirklich herausarbeiten.

Dabei bringen alle Beteiligten (Kunden, Fotograf, …)  Ihre Ideen zusammen und stellen kritische Fragen. Das erlaubt es, die Anforderungen genau festzulegen und es reduziert das Risiko, Fotos zu machen, die hinterher inhaltlich, vom Stil oder vom Aufbau nicht passen.

Ich möchte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Io-Consultant GmbH auf diesem Weg noch einmal vielen Dank für das Vertrauen in meine Arbeit sagen.

Danke auch für die sehr gute Planung des Shoots von Seiten der Marketingabteilung der Io-Consultant GmbH. Alles ist reibungslos gelaufen.

Wieviel Platz braucht man für ein mobiles Studio?

Viele Kunden stellen sich die Frage, ob man auch vor Ort ein Studiosetup aufbauen kann (z.B. für einen cleanen und einheitlichen Hintergrund).

Es macht betriebswirtschaftlich wenig Sinn, viele Mitarbeiter in ein Fotostudio zu fahren um sich dann dort 10 – 15 Minuten fotografieren zu lassen. Effektiver ist es, dass das Fotostudio zu Ihnen kommt.

Eine der häufig gestellten Fragen ist, welche Anforderung es an einen Raum für das mobile Fotostudio gibt.

Die Antwort darauf ist wie so oft: „Es kommt darauf an, …“

Es kommt darauf an, welche Art von Fotos benötigt wird. Im Falle der Io-Consultants GmbH waren es klassische Portraits.  Wir haben in einem Raum von ca. 4m x 4m fotografiert. Die Wände waren weiß und wir konnten Sie gut als grauen Hintergrund nutzen.

Falls Ganzkörperaufnahmen benötigt werden ist entsprechend mehr Platz notwendig. Wenn Sie beispielsweise einen Raum von ca. 4m x 7m zur Verfügung haben sind auch Ganzkörperaufnahmen bei Ihnen von Ort möglich.

Entscheidender Faktor ist die Deckenhöhe. Sie sollte nicht weniger als 2,50m betragen. Ansonsten kann es bei Mitarbeitern mit Brillen zu Problemen mit Reflexionen kommen, die dann nachträglich in Photoshop behoben werden müssen.

Sie sehen also: ein freier Meetingraum ist durchaus ausreichend, um darin tolle Portraits Ihrer Mitarbeiter zu machen.

Gerne berate ich Sie und Ihr Unternehmen bei einem Shoot zu den Möglichkeiten, bei Ihnen vor Ort zu fotografieren.

Ich stelle übrigens noch weitere Tipps zu Businessportraits kostenlos auf meiner Seite zur Verfügung.

Team:

Assistenz: Larissa Joss

Visagistin & Hair-Stylistin: Emma Teichrieb

Sie haben Fragen zu Ihren Businessportraits?

Dann lassen Sie uns diese doch einfach gemeinsam klären. Senden Sie mir einfach eine Email oder nutzen Sie meine Kontakt-Seite.

Fotos:


Boho Sommerportraits mit Julia

Boho Sommerportraits mit Julia

In diesem Beitrag zeige ich Ihnen die nächsten beiden Strecken aus einer tollen Kooperation zwischen verschiedenen Kreativen im Bereich Peoplefotografie und Portraitfotografie.

Story – Boho Sommerportraits

Die erste Strecke zum Thema Bohemien habe ich bereits in diesem Beitrag gezeigt. Ebenso finden Sie ein Behind The Scences Video, das einen kleinen Einblick hinter die Kulissen bietet.

Julia ist als Model ein komplett anderer Typ als Laura. Beide müssen deswegen anders in Szene gesetzt werden. Eva hat dem beim Styling und beim Make-up sehr gut Rechnung getragen und ein stimmiges Setting geschaffen.

Die sommerliche Wiese und ein Holzstapel boten die ideale Kulisse für unsere Boho Sommerportraits.

Danke an das gesamte Team!

Team

Konzept, Fotos und Bearbeitung: Björn Vilcens

Model: Julia c/o Manigoo

H&M und Styling: Eva Rostock

Film & Assistenz: Thomas Jödicke

Fotos

Aus diesem Shoot gibt es noch zwei weitere Strecken, die ich Ihnen in den nächsten Wochen präsentieren werde.

Sie haben Interesse an Portraits, seien es ausgefallene und emotionale Fotos von Ihnen, besondere Fotos für Ihr Unternehmen oder Fotos für Ihr Produkt? Dann schreiben Sie mir einfach. --> Kontakt


Businessfotos und Photoshop

Businessfotos und Photoshop

In heutiger Zeit ist es ein „leichtes“ mittels Bildbearbeitung Fotos zu verschönern. Das wird gerne mit dem Synonym Photoshop oder „Photoshoppen“ bezeichnet. Hier ist vieles möglich z.B. Gesichter werden geglättet, Falten entfernt, Nasen verkleinert, Ohren angelegt, …

Wenn man nicht vom Fach ist, dann ist die Arbeit die hinter einer guten Retusche steckt, schwer zu bewerten.

Heut möchte ich aber nicht über den Aufwand der Bildbearbeitung eingehen, sondern über deren Daseinsberechtigung sprechen.

Wie ist es nun mit Businessfotos? Darf man diese bearbeiten?

Historie der Bildbearbeitung

Bildbearbeitung gibt es schon, seit es Fotografie gibt. Früher waren die Verfahren sehr aufwendig und wurden in der Dunkelkammer durchgeführt. Man dunkelte z.B. gezielt stellen ab oder hellte andere Stellen auf um den Blick des Betrachters zu lenken. Es wird als Dodge&Burn bezeichnet. Das war aber nur einer der vielen Verfahren, die es damals schon gab.

Digitale Varianten dieser Methoden sind dann in die digitale Dunkelkammer von Lightroom, Capture One oder Photoshop integriert worden.

Moderne und leistungsfähige Programme machen die Bearbeitung nicht unbedingt einfacher aber weniger kostenintensiv, weil dafür kein physikalisches Material notwendig ist. Bits und Bytes lassen sich jederzeit duplizieren und man kann wieder bei 0 anfangen.

Bildbearbeitung ist also kein Phänomen der aktuellen Zeit sondern schon sehr lange „Standard“.

Sehgewohnheit - Wir sind bearbeitete Fotos gewöhnt!

Wir sind es nicht mehr gewöhnt unbearbeitete Fotos zu sehen!

Durch Werbung egal ob Print, Web oder Fernsehen werden wir von einer Bilderflut überrollt und diese Bilder sind fast alle retuschiert.

Mal sehr offensichtlich, mal weniger offensichtlich und eher subtil.

Wenn man einer Person ein natürliches Foto ohne Retusche zeigt und ein gut retuschiertes Foto, dann werden sich viele für das retuschierte Foto entscheiden.

Vorbereitung bei Businessportraits erspart den virtuellen "Schönheitsarzt"

Meiner Erfahrung  nach,  kann man mit der entsprechenden Vorbereitungen viel Aufwand in der Nachbearbeitung vermeiden.

Ein gutes Team am Set hat einen großen Einfluss, aber auch Sie als Kunde können hier Ihren Teil beitragen.

Ich als Fotograf kann über das Licht und das Setting eine entsprechende Wirkung erzeugen und Falten z.B. schon mit dem Licht reduzieren. Über Posen und Mimik kann man einiges kaschieren.

Ein Assistent am Set bietet ein zweites Paar Augen, dass anders auf den Fotografierten schaut als der Fotograf. Fotografie ist viel Kommunikation, ich konzentriere mich dabei intensiv auf Sie als Kunden und darauf dass Mimik, Gestik und Posing stimmen. Der Assistent hilft dann dabei auf andere Dinge zu achten. Z.B. Sitzt der Kleidung, etc.

Ein Make-Up Artist kann z.B. Unebenheiten der Haut angleichen; Rötungen vermindern; Augenringe und widerspenstige Haare bändigen. Man wirkt jetzt schon viel frischer auf den Fotos als man es ohne Make-Up.

Als Kunde können Sie z.B. dafür sorgen, dass das Hemd gebügelt ist, Kragen gestärkt und die Kleidung frei von Fusseln ist.

Und dann gibt es noch einige Kniffe am Set,

Dazu gehören z.B.

  • Fusselbürste
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Trethocker

Das Ergebnis wirkt schon viel besser uns „sauberer“ als ein Foto ohne diese Vorbereitung.

Nicht zu viel

Retusche ist für mich auch bei Businessportraits notwendig. Aber wieviel soll es denn sein?

Sie sollten immer noch Sie selbst sein. Wie schon angedeutet kann man mit Photoshop das komplette Gesicht eines Menschen verändern. Aber möchten Sie das?

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie z.B. als Personaler einen Bewerber einladen und dieser dann komplett anders aussieht, als auf dem Bewerbungsfoto?

Wie an Ihrem besten Tag

Dieses Motto vertrete ich bei meinen Bearbeitungen von Businessportraits. Haare werden angelegt. Strähnen entfernt. Kleidung wird z.B. auch angelegt und virtuell gebügelt, falls dies notwendig sein sollte. Alles was vor 2 Wochen schon da war bleibt auch dort wo es ist.

Das bedeutet z.B. dass Hautunreinheiten entfernt werden, Rötungen im Gesicht reduziert werden oder Augenringe abgemildert werden. Entfernen von Narbe und Muttermale oder gar Veränderung der Gesichtszüge  werden aber bei meiner Bearbeitung nicht gemacht. Weitergehende Bearbeitungen sind zwar auch möglich, aber das spreche ich dann mit Ihnen individuell ab.

Businessfotos und Photoshop - Ein Fazit

Natürliche Fotos ohne Photoshop widersprechen unseren heutigen Sehgewohnheiten. Ebenso gibt es Tage, an denen z.B. die Haut durch eine Erkältung mehr Unreinheiten hat als sonst, oder einfach die Aufregung vor den Fotos zu einer Rötung der Haut führt.

Mittels Vorbereitung können wir bereits ohne Bildbearbeitung das Foto sehr zum Positiven beeinflussen.

Photoshop ist dann nur noch das i-Tüpfelchen, damit sie bei ihrem Gegenüber visuell einen besonderen ersten Eindruck hinterlassen.

Für mich gehört deswegen Photoshop zum festen Handwerkszeug, ist aber nicht alleiniges Mittel. Professionelle Fotos entstehen zu einem großen Teil in der Vorbereitung und Konzeption.

Weiterführend

Hier finden Sie mehr Tipps zu Businessfotos.

Falls Ihnen meine Businessfotografie gefällt, dann kontaktieren Sie mich einfach für ein unverbindliches Gespräch!

Kontakt

Kontaktform